Besanden
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Sand wird auf einen Rasenplatz aufgebracht, um die Bodenstruktur zu erhalten und
zu verbessern. Wird wiederholt besandet, dann entsteht eine belastbare Minitragschicht.
Außerdem halten kleine Sandmengen, die häufiger aufgebracht wurden, den Rasenfilz
strukturiert. Er bleibt dadurch durchlässig für Nährstoffe, Wasser und Sauerstoff.
Wurde eine Rasenfläche besandet, dann trocknet sie nach Niederschlägen schneller
ab. Wer vor dem Sanden den Boden zuerst aerifiziert, kann auf bindigen Böden im
Laufe von mehreren Jahren einen schrittweisen Bodenaustausch erreichen.
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Wann wird besandet?
Sand sollte nur in der Hauptwachstumszeit zwischen April und September aufgebracht
werden. Es empfiehlt sich, die Besandung mit einer mechanischen Pflegemaßnahme zu
verbinden, wie Vertikutieren, Aerifizieren, Tiefenlockern oder „Aeriforce"-Maßnahmen.
In der Regel wird der Rasenplatz während der Sommerspielpause besandet. Er kann
aber auch im Frühjahr und im Herbst mit einer reduzierten Menge besandet werden.
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Welcher Sand kommt in Frage?
Die Qualität des Sandes, der zur Verbesserung der Bodenstruktur dauerhaft beitragen
soll, muss folgende Anforderungen erfüllen: Die Korngrößenabstufung (fein, mittel
und grob) muss ausgewogen sein. Die Verschleißbeständigkeit bei mechanischer Belastung
muss gegeben sein, ebenso die Verwitterungsbeständigkeit. Der optimale pH-Wert liegt
bei 5,5 - 6,5.
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Welche Kornabstufung ist zu wählen?
Grundsätzlich läßt sich die optimale Körnung erst nach Kenntnis der Körnungslinie
für den Rasenplatz festlegen. Der gewaschene Sand sollte eine Körnung von 0 - 2
mm oder von 0 - 4 mm haben. Es ist darauf zu achten, dass nur Spuren von abschlämmbaren
Teilen (0,06 mm) enthalten sind. Es sollten möglichst nur kalkfreie oder zumindest
kalkarme Sande verwendet werden. Ansonsten besteht die Gefahr der Verschlammung
und Verkrustung.
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Welche Sandmenge kommt in Frage?
Für eine einfache Besandung mit 3 - 5 l/qm Sand reichen bei einem normal großen
Rasenspielfeld mit ca. 7000 qm etwa 50 - 60 Tonnen Sand. Beim Vertikutieren reichen
3 - 5 l/qm aus, beim Aerifizieren etwa 4 - 6 l/qm und beim Tiefenlockern 6 - 10
l/qm.
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Womit wird optimal besandet?
Der Sand muss gleichmäßig auf dem Platz verteilt werden. Dafür empfiehlt sich ein
leistungsfähiger Sandstreuer mit spezieller Rasenbereifung. Handarbeit bringt in
der Regel nur unbefriedigende Ergebnisse, weil das Auftragen von Hand nur ungleichmäßig
erfolgen kann. Befindet sich der Sand auf der Rasenfläche und ist abgetrocknet,
kann er am besten mit einem Schleppnetz optimal eingearbeitet werden.
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Einsatz des Schleppnetzes nach Besanden
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