Düngen
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Zu den wichtigsten Pflegemaßnahmen für einen Rasenplatz gehört das Düngen. Regelmäßig
und ausreichend vorgenommen führt die Düngung dem Rasen lebenswichtige Nährstoffe
zu, die das Regenerationsvermögen und die Narbendichte verbessern, die Wuchsfreudigkeit,
die Wurzelbildung und die Farbe ebenso positiv beeinflussen wie die Widerstandskraft
gegen Unkraut, gegen Krankheiten und Schädlinge. Die richtige Nährstoffversorgung
trägt letztendlich dazu bei, dass ein Rasensportplatz durch mehr Sportler über eine
längere Zeit hinweg genutzt werden kann.
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Düngen mit Kreiselstreuer
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Womit wird gedüngt?
Die Hauptnährstoffe des Rasens sind Stickstoff (N), Phosphor (P), Kali (K), Magnesium
(Mg) sowie Eisen und Spurenelemente. Stickstoff ist das wichtigste Element. Blattwachstum
und Regeneration werden dadurch besonders gefördert. Stickstoff wird vom Boden schlecht
festgehalten und muss daher am häufigsten, etwa viermal soviel wie die anderen Stoffe,
gegeben werden. Der „Minimumfaktor" bestimmt den Wuchs.
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Welche Vorbereitung erfordert das Düngen?
Alle 2 Jahre sollte für jedes Rasenspielfeld eine Bodenanalyse erstellt werden.
Hierbei wird auf Kali, Magnesium und Phosphor untersucht. Nach dem Ergebnis dieser
Voruntersuchung sollte dann der Düngeplan erstellt werden. Mit entscheidend sind
auch der Spielfeldaufbau hinsichtlich Beschaffenheit der Rasentragschicht, der Standort
des Platzes und die Nutzung in Bezug auf Intensität und Häufigkeit.
Als optimale Nährstoffwerte gelten:
- Phosphat 10 - 20 mg/100g Boden
- Kali 15 - 30 mg/100g Boden
- Magnesium 11 - 15 mg/100g Boden
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Wieviel wird gedüngt?
In den Angaben für die einzelnen Stoffe sind Differenzen von bis zu 100 Prozent
enthalten. Dies ist bei der Bedarfsermittlung des Düngers zu berücksichtigen. Hier
sollte auch der Gedanke des Umweltschutzes im Vergleich mit der Stoffmenge für eine
optimale Nährstoffversorgung Eingang finden.
Der Bedarf an Rein-Stickstoff pro Jahr beträgt 25 - 35 g/qm, zusätzlich sind Phosphor,
Kali und Magnesium gemäß Bodenanalyse zu ergänzen.
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Wann wird gedüngt?
Pro Jahr sollte 3 - 5 mal gedüngt werden. Die Jahresbedarfsermittlung wird mit dem
Intergreen-Fachberater auf Basis der Bodenanalyse festgelegt.
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Welche Grundsätze gelten beim Düngen?
Pro Jahr sollte 3 - 5 mal gedüngt werden. Die Jahresbedarfsermittlung wird mit dem
Intergreen-Fachberater auf Basis der Bodenanalyse festgelegt.
- Wer nur mit Kurzzeitdüngern arbeitet, muss 2 Düngungen mehr im Jahr ansetzen.
- Nach jedem Düngen, besonders nach Düngungen mit Stickstoff, sollte eine Beregnung
stattfinden.
- Langzeitdünger, die je nach Produkt 6 - 10 Wochen vorhalten, sollte bei der Jahresdüngung
(aus Kostengründen, Lohnkosten) der Vorzug gegeben werden.
- Der Abstand der Düngungen ist auf die Langzeitwirkung abzustimmen.
- Besonderer Wert ist auf eine ausreichende Frühjahrsdüngung zu legen.
- In Gebieten mit längerer Schneeauflage im Winter sollte bei der Herbstdüngung auf
stickstoffhaltige Dünger verzichtet werden (Schneeschimmelbildung).
- Der Düngerstreuer muss außerhalb des Rasens gefüllt werden. Dadurch werden Verbrennungen
des Rasens nach einem Verschütten des Düngers vermieden.
- Der Dünger sollte kreuzweise in 2 Arbeitsgängen (einmal längs und einmal quer) mit
jeweils der halben Streumenge ausgebracht werden.
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INTERGREEN hilft
Wenn trotz ordnungsgemäßer Düngung Störungen im Rasenwuchs auftreten, sollte sofort
der Fachberater informiert und nach Möglichkeit auch hinzugezogen werden!
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