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Eine regelmäßige und richtige Pflege, die bei Problemen in jedem Fall vom Fachberater
unterstützt werden sollte, erhält das Rasenspielfeld in bestem Zustand. Eine fachlich
fundierte Beratung bis hin zu einem Pflege- oder Wartungsvertrag wie auch die Ausführung
durch fachlich qualifiziertes Personal können dabei Kosten einsparen und irreparable
Schäden verhindern.
Grundlage einer geordneten Rasenpflege ist eine jährliche Zustandsbeurteilung der
Rasenfläche sowie eine Nährstoffanalyse aus Proben der Rasentragschicht. Die Ergebnisse
daraus sollten dann in ein Jahres-Pflegeprogramm münden. Möglichst schon im Februar,
spätestens aber zu Beginn der Vegetationsperiode sollte dieses Programm stehen.
Darin enthalten sind die Einzelmaßnahmen, gegliedert nach Art und Umfang, der Zeitpunkt
der Ausführung der Maßnahmen, der Ausführende (Unternehmer oder Eigenleistung) sowie
die ungefähren Kosten der Maßnahmen.
Dazu gehört es auch, der Rasenfläche die nötigen Ruhepausen zu gönnen. Die Spielpause
im Sommer ist unbedingt zur Ausbesserung von Schäden und für eine intensive Phase
der Rasenpflege zu nutzen. Spiele auf sehr nassem und kaltem bis gefrorenem Boden
sollten möglichst eingeschränkt werden, da sie den Platz nur schädigen. Das Rasenfeld
ist zu sperren, wenn:
- der Rasen im Rauhreif steht oder gefroren ist,
- der Untergrund noch gefroren ist,
- oben aber nach Tauwetter eine Schmierschicht entsteht,
- Schneematsch liegt,
- der Boden durch extreme Regenfälle tiefgründig durchnäßt ist.
Die Verantwortlichen sollten sich immer die Folgekosten ihres Verhaltens vor Augen
halten.
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