FAQ - Frequently Asked Questions

Rasenkrankheiten

Verändert eine Rasenfläche insgesamt oder stellenweise auf ungewöhnliche Art und Weise ihr normales Aussehen, kann von einer Krankheit des Rasens ausgegangen werden. Pilzbefall oder tierische Schädlinge sind dafür in der Regel verantwortlich. In jedem Falle gilt es, rechtzeitig Schäden zu erkennen und dann zu behandeln. Nur so kann die Ausbreitung der Krankheit verhindert werden.

Warum treten Krankheiten auf?

Wird ein Rasen intensiv genutzt, wird er anfälliger gegen Rasenkrankheiten. Vor allem aber schlechte und falsche Pflege wie z. B. total verfilzte Grasnarben leisten Krankheiten Vorschub.

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Welche Ursachen haben Rasenkrankheiten?

Schlechte oder falsche Pflege ist die häufigste Ursache für eine Rasenkrankheit. Zuviel Wasser auf humusreiche oder lehm- und tonhaltige Böden in Verbindung mit einer einseitigen Düngung (besonders mit langsamwirkenden Stickstoffarten) begünstigen Schimmel- und Fäulnisbildung.

Pilzfördernd wirkt akuter Kali- und Eisenmangel im Boden. Auch feuchtwarme Witterung im Sommer und im Herbst kann diese Krankheit beschleunigen. Bei Bodenverdichtung oder einer Übersäuerung des Rasenplatzes ist das ausgewogene Verhältnis von Bakterien und Kleinstlebewesen im Boden gestört und bietet einen guten Nährboden für Pilze.

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Welche Hinweise auf tierische Bodenschädlinge gibt es?

Halten sich immer wieder viele Vögel auf dem Rasen auf, so weist dieses Verhalten auf tierische Bodenschädlinge hin, die als bevorzugtes Futter der gefiederten Freunde gelten.

Im Rasen treten fleckige und flächige Verfärbungen auf, die durch Absterben der Gräser verursacht werden. In der Regel rühren diese Schäden vom Wurzelfraß von Larven her.

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SCHMITT-INTERGREEN hilft

Zum Erkennen und zur erfolgreichen Bekämpfung von Schädlingen und Pilzen ist viel Erfahrung notwendig. Die SCHMITT-INTERGREEN-Fachbetriebe verfügen über eine große Erfahrung und stehen gerne zur Beratung bereit.

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Welches sind die häufigsten Rasenpilze

Rotspitz (Corticium fuciforme)

Erst zeigt sich eine rote Färbung der Blattspitzen, dann bilden sich braune Flecken im Rasen von 10 bis 15 cm Durchmesser aus. Der Befall kommt am häufigsten während der Vegetationsphase zwischen Juni und September vor. Grund für den Rotspitz ist eine mangelhafte Stickstoffversorgung. Entsprechende Stickstoffgaben reichen oft schon zur erfolgreichen Bekämpfung aus.



Rotspitz

Rotspitz




Hexenringe (Marasmius Oreades)

Meistens zeigen sich auf der Rasenfläche große, dunkelgrüne Ringe. Der Boden trocknet aus, Pilzgeruch liegt in der Luft. Der Befall kommt vor allem in trockenen Böden vor. Regelmäßige Bewässerung und aerifizieren bringen Hilfe.





Hexenringe

Hexenringe


Schneeschimmel (Fusarium nivale)

Im Rasen zeigen sich gelborange Flecken, die am Anfang 5 cm groß sind und später auf 25 cm anwachsen. Der Befall tritt vornehmlich von Oktober bis März ein, wenn der Rasenplatz unter einer Schnee- und Eisdecke liegt und trotzdem benutzt wird. Aerifizieren, Vertikutieren, saure Dünger und eine ausgewogene Stickstoffdüngung (nicht im Herbst) bekämpfen den Schneeschimmel. Vorbeugen ist möglich.


Schneeschimmel

Schneeschimmel



Rostkrankheit (Puccinia spp.)

Die einzelnen Blätter des Rasens bekommen kleine, braune Flecken. Die Ausdehnung der Krankheit zeigt sich meist in Längsrichtung. Es treten Rostpusteln auf. Hohe Sonneneinstrahlung und Trockenheit sind Gründe dafür. Es empfiehlt sich eine regelmäßige Beregnung und angemessene Stickstoffdüngung.




Rostkrankheit

Rostkrankheit



Rosaschimmel (Helminthosporium vagans)

Bei hoher Bodenfeuchtigkeit zeigt sich im Rasen ein rosafarbener Pilz mit zunächst hellgrünen Flecken mit einem Durchmesser von 5 bis 15 cm. Danach bilden sich die Flecken zu rotbraunen bis strohigen Verfärbungen von 60 bis 100 cm Durchmesser aus. An der Halmbasis zeigt sich eine dunkelbraune bis schwarzfaulige Masse. Wenig Stickstoff, gute Phosphat- und Kali-Düngung, eine gute Luftzirkulation sowie eine angehobene Schnitthöhe und zurückhaltende Beregnung schaffen Abhilfe.

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Welche tierischen Schädlinge treten vor allem auf?

Regenwürmer

Die Kotauswürfe der Regenwürmer führen zu Unebenheiten und Narbenschäden. Eine zurückhaltende Bewässerung, eine saure Düngung, Belüftung, Besandung und Aufnahme des Schnittgutes dienen der Bekämpfung.

Engerlinge, Raupen

Es zeigt sich flecken- und flächenhaftes Absterben der Gräser. Geeignete Pflegemaßnahmen sowie der Einsatz des erfahrenen Pflanzenschutz-Fachmannes helfen.

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