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Ein Rasenplatz wird in der Regel intensiv genutzt; dafür wurde er auch gebaut. Hat
er aber nicht genug Zeit, sich zu erholen, treten zwangsläufig Schäden auf. Verdichtungen
entstehen, der Rasen verfilzt, auf dem Spielfeld entstehen Lücken im Bewuchs und
der Wasserabfluss wird beeinträchtigt. Dann treten schwerwiegende Probleme auf,
und es bedarf erweiterter Pflegemaßnahmen, um die Probleme in den Griff zu bekommen.
Eine Regeneration muss eingeleitet werden.
Was wird bei einer Regeneration gemacht?
Die umfassende Regeneration eines Spielfeldes ist abhängig von der Art der Mängel,
die der Platz aufweist. Mögliche Regenerationsmaßnahmen sind: Vertikutieren, Aerifizieren,
Besanden, eine Nachsaat, die Tiefendüngung, Tiefenlockerung und die Sanierung beschädigter
Teile der Grasnarbe, z. B. im Torraum. Nach einer Regeneration gilt es, alle Pflege-Richtlinien
(siehe Pflege) strikt einzuhalten,
um den Erfolg der Maßnahme sicherzustellen.
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Was versteht man unter Tiefenlockerung?
Um Verdichtungen und Verfilzungen aufzulockern, hilft nur noch ein mittelschweres
bis schweres Gerät. Der Fachmann lockert den Boden auf oder locht den Boden. Beide
Bodenbearbeitungsmaßnahmen erfolgen mittels Spezialgeräten. Die Tiefe der Löcher
sollte mindestens 20 cm betragen. Bei der Tiefenlockerung sollten mindestens 100
Löcher von ca. 2 cm Durchmesser je qm hergestellt werden. Werden Schlitzwerkzeuge
eingesetzt, sollte der Schlitzabstand unter 15 cm liegen. Die Schlitze sollten nicht
mehr als 2 cm breit sein und die Schlitztiefe etwa 10 — 15 cm betragen.
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„Aeriforce" ist eine Spezialmaschine, die von den SCHMITT-INTERGREEN-Fachbetrieben
auf der Basis ihrer langjährigen Erfahrung im Sportplatzbau entwickelt wurde. Dieses
Spezialgerät kann mehrere (zur Rasen-Regeneration notwendige) Arbeitsgänge auf einmal
erledigen. Schlitzbelüftung (Aerifizieren), Tiefenschlitzung (Entwässerung), die
Düngerablage im Wurzelraum (Tiefendüngung), die Nachsaat, das Einarbeiten von Sand
und ein Ebenheitsausgleich mit einem dynamisch angetriebenem Striegel werden nacheinander
in einem Arbeitsgang vorgenommen.
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Aeriforce Spezialmachine
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Nach einer Regeneration sollte der Rasen eine gewisse Ruhepause zur Erholung (vier
bis sechs Wochen) bekommen. Wird z. B. der Torraum neu eingesät, dann sollte die
Ruhephase mindestens 12 Wochen andauern. Es muss grundsätzlich ständig für Feuchtigkeit
gesorgt werden. Durch regelmäßiges Mähen und ausreichende Beregnung wird die Grasnarbe
aus alten und neuen Gräsern am schnellsten dicht. Nach einer Tiefenlockerung muss
der Rasenplatz besandet, die Schlitze oder Löcher mit Sand gefüllt werden.
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Fast alle Maßnahmen einer Regeneration erfordern den Einsatz von Spezialmaschinen,
die für den Platzwart oft nicht verfügbar sind. Treten auf einem Sportplatz darüber
hinaus gleich mehrere der oben beschriebenen Probleme auf oder gar alle auf einmal,
dann empfiehlt es sich, den Fachmann einzuschalten, um die Regeneration koordiniert
einzuleiten und durchzuführen. Der SCHMITT-INTERGREEN-Partner kann auch alle erforderlichen
Maschinen einsetzen.
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